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Die verlorene Gemeinschaft - Der Protestantismus und die Integration der Vertriebenen in die westdeutsche Gesellschaft (1945-1972)  
Die verlorene Gemeinschaft - Der Protestantismus und die Integration der Vertriebenen in die westdeutsche Gesellschaft (1945-1972)
von: Felix Teuchert
Vandenhoeck & Ruprecht, 2018
ISBN: 9783647570563
557 Seiten, Download: 4141 KB
 
Format:  PDF
geeignet für: Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen PC, MAC, Laptop

Typ: A (einfacher Zugriff)

 

 
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Inhaltsverzeichnis

  Title Page 4  
  Copyright 5  
  Vorwort 6  
  Table of Contents 8  
  Body 14  
  1. Einleitung 14  
     1.1 Thema, Fragestellung und Aufbau der Arbeit 14  
     1.2 Die Vertriebenen in der allgemeinhistorischen und kirchengeschichtlichen Literatur: Ein Forschungsüberblick 20  
     1.3 Untersuchungsperspektiven und Diskussionszusammenhänge 24  
     1.4 Methodisches Selbstverständnis 29  
     1.5 Begriffe und Konzepte 33  
        1.5.1 Integration 33  
        1.5.2 Gesellschaft 39  
        1.5.3 Protestantismus 45  
        1.5.4 Vertriebene 53  
     1.6 Untersuchungszeitraum und Quellenbasis 56  
  2. Die verlorene Gemeinschaft und die Entdeckung der Gesellschaft 59  
     2.1 Masse, Vermassung und sozialer Kampf: Topoi der kulturkritischen Gesellschaftsdeutung als integrationspolitische Argumente 65  
        2.1.1 Die Gesellschaftsdiagnosen der kirchlichen Vertriebenengremien im Kontext der innerkirchlichen Integrationsdebatten 65  
        2.1.2 Gesellschaftsdiagnosen und Integrationskonzepte von EKD, Hilfswerk und Landeskirchen 72  
        2.1.3 Die Soziale Frage und die Verbürgerlichung der Kirche: Eine Denkfigur der theologischen Gesellschaftsdeutung und Kirchenkritik 78  
        2.1.4 „Sozialer Kampf“ als „Kampf gegen Christus“? 86  
        2.1.5 Der kritische Blick auf den Westen: Die modernekritische Gemeinschaft-Gesellschaft-Dichotomie in der soziologischen und theologischen Gesellschaftsdeutung 91  
           Max Hildebert Boehm und Stella Seeberg 91  
           Dichotomische Denkfiguren in der protestantischen Theologie 97  
     2.2 Auf der Suche nach Gemeinsamkeit: Ethnonationale Selbstentwürfe und das Verhältnis von Einheit und Differenz 100  
        2.2.1 Die Beschreibungskategorien „Volk und Volkstum“ als ordnungspolitische und integrationspolitische Begriffe 103  
        2.2.2 Die Identität von Kirche und Volk und die theologische Bewertung von Volk und Volkstum 113  
     2.3 Kulturpolitische Konzeptionen und Initiativen 122  
        2.3.1 Die gesetzliche Verankerung der Kulturpolitik und die kulturpolitischen Vorstellungen in den staatlichen Vertriebenengremien 122  
        2.3.2 Der Umgang mit der innerkirchlichen Differenz 128  
        2.3.3 Kulturpolitik und Differenzbewältigung in der EKD 134  
     2.4 Die Integrationsfähigkeit des ländlichen und industriellen Raums 138  
        2.4.1 Die Eingliederung heimatvertriebener Landwirte und die Konstruktion des ländlichen Raumes 138  
        2.4.2 „Das Flüchtlingsproblem ist zu allererst ein Problem des Dorfes“ – Das Dorf in der Kritik 142  
        2.4.3 Integration durch Industrie und das Modell der Flüchtlingsstadt: Arbeitsmarktpolitische Erwägungen und der Selbsthilfegedanke des Hilfswerks 144  
     2.5 Zwischen Affirmation und Kritik: Modernedeutungen angesichts der Vertriebenenfrage 152  
        2.5.1 Elisabeth Pfeil: Der Flüchtling als Symbol der Zeitenwende 152  
        2.5.2 Modernedeutungen auf den Tagungen des Ostkirchenkonvents und in der Zeitschrift „Remter“ 155  
           Wandlungen der heimatvertriebenen Familie und die Vertriebenen in der Großstadt: Soziologische Moderne- und Gesellschaftsdeutungen 155  
           Die Aufnahme der Modernedeutungen in der Theologie 162  
        2.5.3 Kann Heimat auch im Westen sein? Wilhelm Brepohls Heimattheorie im Kontext der Moderne und ihre Rezeption in der Theologie 167  
     2.6 Völkisch und protestantisch? Die Flüchtlingssoziologie in protestantischen Kommunikationszusammenhängen und ihre Rolle im Nationalsozialismus 172  
        2.6.1 Wissenschaftsgeschichtliche Bemerkungen zur Flüchtlingssoziologie und zur Kontinuitätsfrage 172  
        2.6.2 Stella Seeberg und die Hermannsburger Forschungsstelle 180  
        2.6.3 Der Soziale Protestantismus und die „Dortmunder Waschanlage“ 194  
           Elisabeth Pfeil 194  
           Wilhelm Brepohl, Dietrich von Oppen und Gerhard Wurzbacher 202  
        2.6.4 Max Hildebert Boehm, der Ostkirchenausschuss und das Hilfswerk 207  
        2.6.5 Die Vertriebenenfrage als Thema der Religions- und Kirchensoziologie 216  
        2.6.6 Protestantismus, völkisches Denken und Flüchtlingssoziologie 219  
     2.7 Zwischenfazit 231  
  3. Gesellschaftspolitische Positionierung und sozialpolitische Mitgestaltung: Der Kriegslastenausgleich und weitere vertriebenenpolitische Initiativen 235  
     3.1 Grundzüge des Lastenausgleichs und seine sozialgeschichtliche Bewertung 236  
     3.2 Zwischen Gestaltungsanspruch und Sozialstaatsskepsis: Protestantische Positionierungen zum Sozialstaat und zur Sozialpolitik angesichts des Lastenausgleichs 241  
        3.2.1 Caritas und Opfer statt Sozialstaat und Sozialpolitik? Die Reaktivierung sozialstaatsskeptischer Traditionen 241  
        3.2.2 Legitimationsfiguren der protestantischen Sozialpolitik 246  
     3.3 Die protestantische Diskussion nach der Währungsreform 254  
        3.3.1 Lastenausgleich als Gesellschaftsreform: Die Konzepte des Hilfswerks und des 15er-Ausschusses 254  
        3.3.2 Die theologische Reflexion des Eigentums 261  
        3.3.3 Soziale Gerechtigkeit versus Primat der Wirtschaft? Normative Begründungsmuster und grundlegende Gestaltungsprinzipien 264  
        3.3.4 Die Lastenausgleichsdiskussion in der evangelischen Presse 269  
     3.4 Die Konkretisierung der Lastenausgleichsdiskussion in den 1950er Jahren 272  
        3.4.1 Initiativen für ein zweites Wort der EKD zum Lastenausgleich 272  
        3.4.2 Von der Theologie zur Ökonomie. Die Beratungen der Kammer für soziale Ordnung und die zweite Stellungnahme der EKD zum Lastenausgleich 279  
        3.4.3 Das Wort der EKD zum Lastenausgleich in Politik und Medien 287  
     3.5 Zwischen Sozialpolitik und Interessenpolitik: Die protestantische Mitgestaltung an der Vertriebenenpolitik, Kommunikationskanäle und Wirkungspotentiale 293  
        3.5.1 Formalisierte Beziehungen: Der Beirat im Bundesvertriebenenministerium 293  
        3.5.2 Nicht-formalisierte personenzentrierte Netzwerke zwischen Staat und Kirche und das Engagement von Johannes Kunze 297  
           Von der Diakonie zur Politik: Biografische Aspekte 297  
           Lobbyist in kirchlichen Diensten? Johannes Kunzes Engagement für die Innere Mission 299  
           Johannes Kunze als Scharnierstelle zwischen Politik und Kirche 301  
        3.5.3 Politik des Kompromisses? Der protestantische Sozialpolitiker Johannes Kunze im Gesetzgebungsprozess 304  
        3.5.4 Kirchliche Unterstützung für staatliche Initiativen 316  
     3.6 Bedingungen einer protestantischen Mitwirkung und die Erkennbarkeit des Protestantismus im politischen Prozess 322  
     3.7 Die protestantische Kritik am Lastenausgleich nach seiner Verabschiedung 330  
     3.8 Zwischenfazit 336  
  4. Die protestantische Bilanzierung des Integrationsprozesses und die Auseinandersetzung mit „Heimat“ 338  
     4.1 Rückkehr in den Osten und Integration im Westen: Integrationspolitische Implikationen der protestantischen Auseinandersetzung mit „Heimat“ 338  
        4.1.1 Zwischen Eingliederungserfolg und Rückkehrhoffnung 341  
        4.1.2 Zwischen theologischer Legitimation und Kritik: Das Recht auf Heimat als moralisches, rechtliches und theologisches Problem 346  
           Recht auf Heimat und Sendung im Osten: Die Tagungen des Ostkirchenkonvents 1952/1953 346  
           Heimatrecht als göttliches Recht: Theonome Begründungsfiguren auf der Tagung des Ostkirchenkonvents in Königswinter und die Königswinterer Thesen 353  
           Kritik an schöpfungs- und ordnungstheologischen Begründungsressourcen 359  
        4.1.3 Heimat und Heimatrecht als Thema der protestantischen Seelsorge 363  
           „Denn wir haben hier keine bleibende Statt“: Topoi der theologischen Heimatdeutung und die Theologisierung der Heimatfrage 363  
           Ubi bene, ibi patria? Die Spannung von Integration und Heimatrecht als Thema der theologischen und seelsorgerlichen Reflexion vor dem Hintergrund des westdeutschen Wirtschaftswunders 367  
        4.1.4 Zwischen Annäherung und Distanz: Das Verhältnis von Ostkirchenausschuss und Vertriebenenverbänden 372  
     4.2 Die Bilanzierung des Integrationsprozesses im Vorfeld der Vertriebenen- und Ostdenkschrift von 1965 378  
     4.3 Die Genese der Vertriebenen- und Ostdenkschrift von 1965 384  
        4.3.1 Entstehungsbedingungen und Debattenzäsuren 384  
        4.3.2 Streit um Zuständigkeit und Deutungskompetenz 386  
        4.3.3 Debatten im Vorfeld und die Situation der Vertriebenen in der Gesellschaft: Der DEK 1965 in Köln 392  
        4.3.4 Das „Schmerzenskind der Denkschrift“: Der Stellenwert der Integrationsproblematik während der Genese der Denkschrift 397  
     4.4 Die Ost- und Vertriebenendenkschrift als integrationspolitisches Dokument 402  
     4.5 Die Rezeption, Diskussion und Kommunikation der Denkschrift 410  
        4.5.1 Überblick über die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte 410  
        4.5.2 Rechtfertigung und Diskussion der Denkschrift auf der Synode der EKD 416  
        4.5.3 Die Diskussion der Denkschrift in den kirchlichen und säkularen Vertriebenengremien und -medien 423  
        4.5.4 Die Rezeption in allgemeinen kirchlichen und säkularen Medien 430  
        4.5.5 Friedrich Spiegel-Schmidts Kritik an der Denkschrift 435  
        4.5.6 Die Auseinandersetzung mit der Vertriebenenproblematik in Kirche, Politik und Gesellschaft in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre 440  
     4.6 Gescheitertes Themensetting? Empirische Beobachtungen und systematische Überlegungen zum Vertriebenendiskurs 449  
     4.7 Zwischenfazit 458  
  5. Fazit 464  
     5.1 Die verlorene Gemeinschaft und die Entdeckung der Gesellschaft 464  
     5.2 Gesellschaftspolitische Positionierung und sozialpolitische Mitgestaltung 480  
     5.3 Die protestantische Bilanzierung des Integrationsprozesses und die Auseinandersetzung mit „Heimat“ 483  
     5.4 Abschließende Überlegungen: Der Protestantismus in der Bundesrepublik 489  
  6. Quellen- und Literaturverzeichnis 498  
     6.1 Archivalische Quellen 498  
     6.2 Unveröffentlichte Literatur 500  
     6.3 Veröffentlichte Quellen und Literatur 500  
  7. Abkürzungsverzeichnis 531  
  8. Personenregister/Biografische Angaben 532  


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